Interkulturelle Kompetenz im Gesundheitswesen

In diesem Training werden Krankheit und Gesundheit aus kultureller Perspektive betrachtet. Einerseits geht es um die Reflexion des europäischen Verständnisses von Gesundheit und Krankheit, andererseits um einen Einblick in das Verständnis von Gesundheit und Krankheit in anderen Kulturen. Dies soll den Teilnehmer/innen ermöglichen, einen kultursensiblen Umgang mit Betroffenen aus anderen Ländern im Gesundheits- und Pflegebereich zu entwickeln.

Zielgruppe:

  • Ärzte/innen, Personen in Gesundheits- und Pflegebereichen
  • Lehrende und Weiterbildner/innen in Heilberufen
  • Studierende der Medizin und anderer Heilberufe

Inhalte:

  • Betrachtung von Krankheit und Gesundheit unter interkulturellem Blickwinkel
  • Gesundheits- und Krankheitskonzepte im Kulturvergleich: Ost- und Süd-Ost-Europa, Türkei, Nordafrika, Afrika südl. der Sahara, Naher Osten, Mittel-Asien, Ost-Asien (China, Japan, Thailand, Indien)
  • Kultursensibler Umgang mit Gesundheit und Krankheit
  • Umgang mit Schmerz im Kulturvergleich
  • Psychosoziale Hintergründe im Kulturvergleich
  • Zusammenhang von Gesundheit und Migration

Methode:

Theoretischer Input, Reflexionsübungen, Analyse von Fallbeispielen oder Erlebnisberichten, moderierte Diskussionen

Kundennutzen:

Einblicke in kulturelle Unterschiede im Verständnis und Umgang mit Krankheit und Gesundheit ermöglichen einen kultursensiblen Umgang mit Betroffenen aus unterschiedlichen Ländern. Die Teilnehmenden lernen, kulturell unterschiedliche Gesundheits- und Krankheits-Konzepte kennen und erweitern ihr kulturspezifisches Wissen für die jeweiligen Zielgruppen in ihrer Arbeitspraxis.

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch

Anzahl der Teilnehmer: Nach Vereinbarung

Dauer: 1 Tag, jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr, oder nach Vereinbarung

Anfrage und Anmeldung: office@iknet.at